Alle folgenden Vorträge in Zusammenarbeit mit der Katholischen Erwachsenenbildung
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"Die Schneller-Schulen im Libanon"

Vortrag "Die Schneller-Schulen im Libanon"
Montag 3. April, 19 Uhr   VS-Schwenningen Muslenzentrum, Kronenstr. 9
Referent: Dr. Uwe Gräbe, Geschäftsführer und Verbindungsreferent Nahost
Eintritt frei - es wird um Spenden für die Schneller-Schulen gebeten

Der Evangelische Verein für die Schneller–Schulen (EVS) unterstützt und begleitet die Arbeit der Johann–Ludwig–Schneller–Schule im Libanon und der Theodor–Schneller–Schule in Jordanien. In beiden Einrichtungen leben christliche und muslimische Kinder zusammen. Sie stammen in der Regel aus armen Familien, die sich das Schulgeld nicht leisten können.

Fast alle haben schwere und teilweise traumatisierende Erfahrungen hinter sich. Im Gegensatz zu den meisten Privatschulen im Nahen Osten ist die Theodor-Schneller-Schule keine Eliteschule, sondern eine Einrichtung für Kinder, die am Rande der Gesellschaft leben. Nach dem Schulabschluss kann ein Teil der Jugendlichen eine handwerkliche Ausbildung in den Werkstätten der Schulen machen. „Dass sie in Ehren ihr Brot verdienen“ war das Ziel von Johann Ludwig Schneller, dem Begründer des Syrischen Waisenhauses (1860). Und das gilt bis heute: Wer an den Ausbildungsstätten der Theodor-Schneller-Schule einen Beruf erlernt hat, gilt als gefragter und anerkannter Fachmann.

 

Margarete Blarer - Eine Reformatorin Württembergs

Vortrag in Kooperation mit dem CVJM Schwenningen
"Margarete Blarer - Eine Reformatorin Württembergs"
Dienstag, 25. April, 19 Uhr   Muslenzentrum, Kronenstr. 9      VS-Schwenningen
Referentin: Dr. Urte Bejick
Eintritt frei - um Spenden wird gebeten

Margerete Blarer gehört in die Reihe der wachen und wissbegierigen Frauen der frühen Neuzeit, die die Grenzen des Denkens und der Erkenntnis beharrlich ausweiteten, ob man es ihnen zugestehen wollte oder nicht. Und sie gehört in die Reihe unserer Ahnfrauen, die im Dienste der Reformation wirkten und zwar in unserer unmittelbaren Nachbarschaft, in Konstanz. Dennoch gehört sie, wie so viele ihrer Kolleginnen zu den fast vergessenen Akteuren der Reformation.

Thomas Müntzer - Reformator und Revolutionär ... aus seinem Leben

Thomas Müntzer - Reformator und Revolutionär ... aus seinem Leben
Vortrag
Dienstag, 30. Mai, 20 Uhr      Muslenzentrum, Kronenstr. 9       VS-Schwenningen          Beitrag: 5 €
Referent: Frank Banse, Pfarrer i. R.

Thomas Müntzer – wortgewaltiger Priester, Reformator und in der Zeit der Bauernkriege theologisch-politischer Aufrührer der „kleinen Leute“. In Christi Namen bietet er wie kein anderer den Mächtigen in Kirche und Staat die Stirn. Als Priester studiert er die Bibel – und wird durch sie zum Revolutionär. Gleichzeitig bleibt er ein tief konservativer Priester, der allein das Werkzeug Gottes sein will.

Thomas Müntzer hat die Vision einer „Kirche von unten“. „Gott übt Gewalt mit seinem Arm und erhebt die Niedrigen. Die Hungrigen füllt er mit Gütern und lässt die Reichen leer ausgehen“. Mit diesen und ähnlichen Sätzen der Bibel im Herzen wird Müntzer in Thüringen schließlich Führer des Bauernaufstands. Nach seiner Enthauptung gerät diese Ausprägung der Reformation in Vergessenheit. Besser: wird diese Ausprägung der Reformation im Sinne der Mächtigen in Kirche und Staat jahrhundertelang totgeschwiegen. Erst die Befreiungs-theologie und die „Theologie der Revolution“ in den 70er Jahren des vergangenen Jahrhunderts nehmen ähnliche Gedanken wieder auf.

Zwischen Bibel und gesellschaftlichem Diskurs

Impulsvortrag  "Zwischen Bibel und gesellschaftlichem Diskurs"
Dienstag, 9. Mai, 20 Uhr       Muslenzentrum, Kronenstr. 9       VS-Schwenningen
Referent: Marcus Keinath, Dekan im Kirchenbezirk Reutlingen
Eintritt frei - um Spenden wird gebeten

 Wie sieht er aus, der theologisch verantwortete Umgang mit der Schrift, wenn sie antworten soll auf aktuelle Fragen? Wie sieht es aus, das Verhältnis zwischen Zeit und Wahrheit? Was steckt hinter der paulinischen Überzeugung „Wo der Geist des Herrn ist, da ist Freiheit“?

 

 

 

 

 

 

Die Reformation in Szene gesetzt

Egli-Figuren-Ausstellung
Die Reformation in Szene gesetzt
Sonntag, 18.Juni - Sonntag 2. Juli       Johanneskirche, VS-Schwenningen, Mozartstr. 42
Ausstellungseröffnung im Gottesdienst:   Sonntag 18. Juni um 10 Uhr

Auf kleinen Bühnen werden bedeutsame Stationen der Reformation mit Erzählfiguren anschaulich gemacht.            Ein Projekt der Egli-Handwerkerinnen aus Schwenningen und Umgebung.

 

Anschaulich musikalischer Abend in der Egliausstellung in Kooperation mit Musica
Samstag, 24. Juni, 19 Uhr             Johanneskirche, VS-Schwenningen, Mozartstr. 42Ausführende: Gritli Kohler-Nyvall und Ensemble Pipelife sowie Pfarrerin Brigitte Güntter und Team
Der Eintritt ist frei - Spenden sind erwünscht

An diesem Abend werden einzelne Szenen aus Martin Luthers Leben besonders „beleuchtet“. Die Bedeutung markanter Lebensstationen wird jeweils kurz beschrieben bevor das Flötenensemble sie musikalisch „kommentiert“. Ein musikalisch unterhaltsamer Abend für Alt und Jung in der Ausstellung.