Was ist der Grüne Gockel?

Der Grüne Gockel erinnert an den Hahn, der krähte, als Petrus es abstritt, zu diesem Menschen Jesus zu gehören (im Lukas-Evangelium, Kapitel 22, die Verse 54 bis 62). Er soll krähen und sich lautstark zu Wort melden, dass wir merken, wenn wir Gott den Schöpfer verleugnen, in dem wir die Schöpfung verachten, vernichten, zerstören, uns über die Schöpfung stellen und meinen, sie sei nur da, damit wir sie ausbeuten können. Auf vielen Kirchtürmen steht dieser Hahn, mit weitem Blick in alle Richtungen.

Grundlage

"Ich glaube an Gott, den Vater, den Allmächtigen, den Schöpfer des Himmels und der Erde."

So sprechen und bekennen wir im Glaubensbekenntnis. Gott als Schöpfer, der Mensch sein Geschöpf wie alles – die belebte und die unbelebte Natur um uns. Das Bekenntnis zu Gott, dem Schöpfer hat Ursprung und Ziel, Rhythmus der Zeit und Ordnung des Raumes, das Verhältnis des Menschen zu allen Mitgeschöpfen und das Staunen über den Mikro- und Makrokosmos zum Inhalt. "Die ganze Schöpfung wartet sehnsüchtig auf den Tag, an dem die Kinder Gottes vor aller Augen in dieser Herrlichkeit offenbar werden" (aus dem Brief von Paulus an die Römer im 8. Kapitel, Vers 19). Der Tag, an dem wir begreifen und leben, dass das Geschaffene um uns seinen eigenen Wert und sein eigenes Recht hat. Dass wir ein Teil der Schöpfung sind und uns die Erde als Leihgabe anvertraut ist. Wir sind auf dem Weg.

Überblick

"Der Grüne Gockel" ist eine speziell für Kirchengemeinden und kleine Kirchliche Einrichtungen entwickelte Form des Umweltmanagementsystems. Eine nachhaltige, zukunftsfähige Entwicklung in Gemeinden hat die Ziele:

    Stetige Verminderung der Umweltbelastung
    Verbesserung der Umweltleistung
    Kommunikation in der Gemeinde
    Öffentlichkeitsarbeit

Dies soll in einem transparenten, dauerhaften, glaubwürdigen und unumkehrbaren Prozess verlaufen.

Direkte und indirekte Umweltauswirkungen der Gemeinde spielen eine wesentliche Rolle in ihrem Handeln.