... nach langen Diskussionen mit dem Denkmal-Amt...

„Jetzt geht’s los“: so könnte man meinen, wenn man derzeit in der Predigerkirche ist, denn der Eingang vom Friedrichsplatz ist versperrt und entlang des Chorbogens ist ein Riesengerüst aufgebaut, auf dem Restaurateure die im letzten Sommer abgestürzten Stuckteile reparieren.
Aber diese Sanierungen sind noch nicht die eigentlichen  Bauvorhaben, um die die Kirchengemeinde beinahe unendlich viele Gespräche  mit den „Besitzern“ der Kirche, der Bau- und Vermögensverwaltung des Landes Baden-Württemberg geführt hat (Die Kirchengemeinde ist lediglich Nutzerin der Kirche, die seit Napoleons Zeiten dem Land gehört). Das Kreuzrippen-gewölbe aus der Zeit der Gotik in dem Seitenraum, der bisher als Heizungs- raum und Sakristei genutzt wurde, soll freigelegt und repariert werden, so dass ein schöner Raum entsteht, der für Gemeindegruppen oder Taufgespräche oder Konfirmanden-unterricht usw. genutzt werden kann.

Die Heizungsanlage ist unters Dach verlegt worden. Auch werden unter der Orgelempore eine behindertengerechte Toilette und ein Stuhllager eingebaut. Ebenso wird die schadhafte und ungünstig eingerichtete Beleuchtungsanlage renoviert und erweitert, damit auch die Beleuchtung den unterschiedlichen Lichtanforderungen  bei Gottesdiensten oder Konzerten oder Krippenspielen gerecht wird.
Da die Bauarbeiten noch dieses Jahr fertig werden sollen, kann man gespannt sein, ob die Predigerkirche oder das Heilig-Kreuz-Münster, das zur Zeit ebenfalls repariert wird, als erste wieder „baustellenfrei“ wird....
Von den hohen Koste übernimmt  das Land einen Teil, aber den größten Brocken muss die Kirchengemeinde selber tragen. Rücklagen sind gebildet worden, aber noch viele Spendensammlungen werden nötig sein, um die Kosten zu begleichen, aber sicher ist, dass die Umbauten einer Verbesserung des Gemeindelebens dienen können; zugleich wird aber auch der baukunstgeschichtliche Zustand um vieles schöner werden. Bestimmt.