Ökumenischer Gottesdienst zum Ferienzauber-Beginn

„Über den Wolken muss die Freiheit grenzenlos sein“
Über den Wolken  sei die grenzenlose Freiheit: Dieser altbekannte Song lud beim traditionellen ökumenischen Gottesdienst zum Beginn des Ferienzaubers im Zelt unter dem Rottweiler Wasserturm  dazu ein, sich gedanklich auf die Ferien  einzustimmen und den Ballast der Alltagsgedanken loszulassen. Musikalisch begleitet von der Band „Fräsch, TibiDeo and friends“ hatte sich eine große Gemeinde aus Rottweil und Umgebung einladen lassen, um mit Pfarrerin Annegret Künstel und Diakon Dr. Michael Wollek den Gottesdienst zum Beginn des Ferienzaubers zu feiern.  Dabei wurde aufgezeigt, dass bis zu den Wolken der manchmal betrübte menschliche Gedankenbereich geht, wenn man nicht gerade im Flugzeug drüber wegfliegt, aber dass dahinter immer die Sonne scheint. Und im biblischen  Zusammenhang ist oft auch in einer Wolke die Nähe Gottes dargestellt, so dass  man zwar nichts Genaues sieht, aber etwas von der Kraft spürt, die den Glauben begründet, so wie es beispielsweise im Evangelium von der Verklärung Jesu berichtet wird, als den Jüngern deutlich wird, dass Gott selbst in der Person von Jesus Christus mit ihnen unterwegs ist. In dieser Gewissheit, dass auch hinter den Wolken die Treue Gottes wohnt,  konnten die Zuhörer ihre Hoffnungen und auch die guten Wünsche für die Mitmenschen  auf Wolkenbildern aufschreiben  und  mit den anderen Ferienerwartungen zusammentragen. In der Dialogpredigt der beiden Geistlichen wurde deutlich, dass es immer wieder für große und kleine Leute wichtig ist, sich in diese Gewissheit hineinzuversetzen, gerade auch dann, wenn die Wolken immer wieder den menschlichen Empfindungsbereich  anders aussehen lassen. Und so wurden auch die Kleinkinder im Vorschulalter mit ihren Familien eingeladen zur  „Gute-Nacht-Kirche“, die an den ersten drei Mittwochen in den Ferien  jeweils um 18 Uhr in der Predigerkirche stattfinden. Die Kollekte in diesem Zelt-Gottesdienst war bestimmt für den Förderbereich in Heiligenbronn, wo ein guter Beitrag geleistet werden kann, dass auch beeinträchtigte Menschen  etwas von der Zusage der göttlichen und mitmenschlichen Nähe im Erlebnisbereich „bis zu den Wolken“ erfahren können.