Kindergarten "Sonnenschein"

Der Kindergarten Sonnenschein liegt im Pfarrbezirk Nord

im Birkenweg 31 in Rottweil.

 

In unserer Einrichtung werden Kinder im Alter von 3 Jahren bis zum Schuleintritt in zwei Gruppen betreut.

 

 

Die Öffnungszeiten beider Gruppen:

 

Mo- Fr       von        7:15 Uhr    -     13:15 Uhr

 

es besteht eine flexible Abholzeit ab 12:45 Uhr

 

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In der Einrichtung werden die Kinder von vier Fachkräften und einer PIA-Praktikantin gefördert und umsorgt.

 

Gerne können Sie hier unsere Konzeption einsehen.

 

 

Jubiläum: 50 Jahre Kindergarten am Birkenweg, jetzt "Sonnenschein"

Kindergarten Sonnenschein feiert 50-jähriges Bestehen
»Ach wie schön...«, »Weißt du noch?«, »Ach ja stimmt, ich erinnere mich...«. Es ist beinahe wie ein Eintauchen in alte Zeiten, als sich Renate Hammermeister und Roswitha Hofsäss mit Annette Strohmeier und Ellen Bechtold im Kindergarten Sonnenschein – oder Birkenweg, wie er bis zum Jahr 2006 hieß – treffen. Auf dem Tisch verteilt liegen alte Bilder. Derzeit laufen die Vorbereitungen für das Jubiläum der Einrichtung. Am 26. Juni wird das 50-jährige Bestehen des Kindergartens mit einem Gottesdienst und einem großen Fest gefeiert. Bis dahin gibt es noch alle Hände voll zu tun.
Roswitha Hofsäss, die den Kindergarten 22 Jahre lang geleitet hat, bis Annette Strohmaier die Leitung vor 20 Jahren übernahm, und Renate Hammermeister, die ebenfalls viele Jahre in der Einrichtung tätig war, unterstützen die beiden Pädagoginnen bei der Vorbereitung.
1966 wurde der Kindergarten im Birkenweg eröffnet. Geleitet wurde er von Ursula Lilienthal. Unterstützt wurde sie von Dorothea Seils. 20 Kinder sollen es zu Beginn gewesen sein. »Dass die Eltern ihre Sprösslinge unbesorgt wegschicken können, dafür sorgte Pfarrer Tag schon bei der sorgfältigen Auswahl der Kindergärtnerinnen«, heißt es in einem Zeitungsartikel von der Eröffnung. Ursula Lilienthal kam aus Stuttgart, Dorothea Seils aus Weilheim bei Tübingen.
Weiter heißt es in dem Artikel: »Sei brav und folg’ schön der Tante«. Tanten gibt es heute im Kindergarten längst nicht mehr, und auch der Umgang mit den Kindern hat sich gewandelt. »Den Eltern ist es sehr wichtig zu wissen, was ihre Kinder tun. Sie interessieren sich viel mehr dafür als früher«, freut sich Annette Strohmaier.
Die Anzahl der Kinder stieg in den ersten Jahren schnell an. »Ich hatte mal 40 Kinder in einer Gruppe und war ganz allein«, erinnert sich Renate Hammermeister. So etwas wäre heute undenkbar. Eingewöhnung habe es damals auch nicht gegeben. »Die Mütter haben die Kinder hier einfach abgegeben und sind gegangen«, erzählt Hammermeister weiter. Immer wieder habe es auch Herausforderungen gegeben, erinnert sich Roswitha Hofsäss. Die Zeit der antiautoritären Erziehung sei eine große Herausforderung für alle Erzieherinnen gewesen, betont sie.
Derstetige Wandel der Gesellschaft mache auch vor dem Kindergarten nicht Halt.
Ein großes Lob sprechen Annette Strohmaier und Roswitha Hofsäss den jeweiligen Pfarrern aus. »Die Pfarrer haben sich immer für die Kindergärten eingesetzt und uns immer unterstützt«, so die lobenden Worte.
Ein Meilenstein war sicher die Erweiterung des Kindergartens vor ein paar Jahren. Das frühere Leiterinnenhaus, das unmittelbar neben dem Kindergartengebäude steht, hat die evangelische Kirchengemeinde zusammen mit der Stadt umgebaut und damit die dringend erforderlichen Nebenräume geschaffen.
Entsprechend der Zertifizierung des Kindergartens als »Haus der kleinen Forscher« sind neben Büro und Küche auch ein »Forscherraum« und ein »Wörterstudio« untergebracht. Die Kinder fühlen sich hier wohl und nutzen die Räume rege.
Mehr als 50 Kinder besuchen den zweigruppigen Kindergarten im Birkenweg und werden von drei Erzieherinnen, einer Kinderpflegerin und einer »PIA«-Kraft betreut.
Sie alle freuen sich schon auf das Jubiläumsfest am 26. Juni, das um 9.30 Uhr mit einem Gottesdienst in der Predigerkirche beginnt. Ab 14 Uhr gibt es dann unter dem Motto »Wir sind Kinder einer Welt« ein Fest im Kindergarten, zu dem auch alle ehemaligen »Kinder« und Erzieherinnen willkommen sind. Um noch besser in Erinnerungen schwelgen zu können, sucht Annette Strohmaier noch Bilder aus vergangenen Zeiten. Wer noch Bilder hat, der kann sich unter Telefon 0741/8661 an Annette Strohmaier wenden.
                                                                                                Stefanie Siegmeier

Kinder spielen und lernen in der Natur

Bei unserem ersten Elternabend des neuen Kindergartenjahres stand das Thema "Spielen und lernen in der Natur" im Mittelpunkt.

Hier ein Auszug des Referates:

"Um einem Kind die Natur nahe zu bringen, braucht es gar nicht viel. Genug Zeit und Raum zum Toben und Kräftemessen unter freiem Himmel. Die Aufmerksamkeit für Stille in einem dichten Wald. Das bewusste Erleben der Jahreszeiten und das Bekanntwerden mit den vier Elementen: mit der Luft und dem Wasser, dem Feuer und dem Erdboden.

Der erlebte frühe und persönliche Kontakt zur Natur ist die Basis für ein positives Grundvertrauen in das Leben und weckt den Wunsch, die Erde zu schützen und als Erwachsener nachhaltig zu leben."

 

 

 

Unsere 3.Zertifizierung

Urkunde zur Zertifizierung als "Haus-der-kleinen-Forscher"

November 2014

Zum dritten Mal wurden wir durch das "Haus-der-kleinen-Forscher" für weitere zwei Jahre ausgezeichnet.

In unserem Kindergarten können die Kinder täglich, in einem extra eingerichteten Forscherraum, ihren Fragen zu Natur und Technik nachgehen.

In verschiedenen Jahresprojekten können die Kinder so z.B. ihre Sinne erforschen, das Weltall und seine Planeten kennenlernen oder auch der Frage nachgehen: Warum fliegt ein Heißluftballon?

Selbstverständlich stehen die Fragen der Kinder im Mittelpunkt und nicht selten sind sie mit Becherlupen in unserem Garten unterwegs, um Insekten und Pflanzen zu untersuchen.

"Von Tür zu Tor zu Turm..."

Eine neue Wasser-Matschanlage

Kaum stand die langersehnte Wasserpumpe vor den Sommerferien, schon standen die Kinder Schlange: Jeder wollte seinen Eimer eigenhändig befüllen oder Matschgebilde im Sandkasten bauen.

Wir hatten uns schon lange eine Wasser-Matschanlage auf unserem Grundstück gewünscht. Um das Vorhaben verwirklichen zu können, engagierte sich der Elternbeirat um die Vorsitzende Katja Weiss, mit Verkaufsaktionen auf dem Wochenmarkt und beim Sammeln von Spenden. Die Kreissparkasse Rottweil und die Volksbank Rottweil beteiligten sich ebenfalls großzügig am Vorhaben, welches den Kindern nun endlich die Möglichkeit bringt nach Herzenslust zu matschen.

Durch das handwerkliche Geschick von Hermann Kammerer war es für uns möglich, das aufwendige Projekt kostengünstig zu verwirklichen. Sämtliche Wasserrinnen und Matschtische wurden von ihm gebaut und installiert.

Nun hoffen wir darauf, dass das Wetter noch lange schön bleibt um die Anlage nutzen zu können.

 

 

Turmbau

Das Thema " Türme, Tore und Türen" steht zur Zeit im Mittelpunkt unserer Kindergartenarbeit.

Beim Versuch gemeinsam als Paar einen Turm zu bauen, kamen die Kinder an ihre Grenzen. Sie bemerkten sehr schnell, dass es ohne "Sprache" schwieriger ist das Vorhaben zu verwirklichen. Erstaunt stellten die Kinder fest, dass es verschiedene Möglichkeiten gibt Türme zu bauen. Die einen Kinder bauten gemeinsam einen großen Turm, bei anderen wiederum entstanden zwei Türme mit phantasievoller Ausschmückung.

Der Höhepunkt unseres Themas wird ein Spätsommerfest unter obenstehendem Motto sein.

Tag der kleinen Forscher 2014

Unter dem Motto "Kannst du mich verstehen?" erforschten am 2.und 3.Juli unsere Kindergartenkinder, wie viele andere Kinder aus Kitas, Horten und Grundschulen in ganz Deutschland die Vielfalt der Kommunikation.

Sie fragten sich was mit einer Schallwelle passiert, wie man einen Roboter programmieren muss und wie eine Computerschrift aussehen kann. Dies alles wurde in kindgerechter Weise erforscht und ausprobiert. Der Spaß dabei kam natürlich nicht zu kurz. Beim Programmieren des Roboters durfte der Roboter (Kind 1)  nur genau das machen, was der Programmierer (Kind 2) ihm sagte. Und es gab auch sehr lustige Befehle, wie: "Arme nach vorne, kitzle deine Nase...".

Bei der "Sieh her - das mag ich" - Aktion konnten die Kinder erfahren, dass man auch durch Anstecker anderen mitteilen kann, was man toll findet und dabei gar nicht immer sprechen muss.

Selbst schwierige Wörter wie "kommunizieren" waren den Kindern am Ende der Forschertage geläufig und wurden eifrig in ihre Sätze eingebaut.

Zum Schluss erhielten alle Kinder eine Teilnehmerurkunde und gingen zufrieden und stolz nach Hause.

Waldtag im Kindergarten

Natur aus erster Hand können alle Kinder regelmäßig bei unseren Waldtagen erfahren. Die Kinder erleben den Wechsel der Jahreszeiten und die damit einhergehenden Veränderungen in der Natur. Sie freuen sich besonders, wenn sie im Wald Tiere oder Tierstimmen entdecken.  

Das Bauen und Spielen mit Stöcken und kleinen Baumstämmen ist für die Kinder immer wieder ein besonderes Erlebnis im Wald. Hier steht vor allem das gemeinsame Tun im Vordergrund.                                                   

Wie Kinder zu(m) Wort kommen

"Die Grenzen meiner Sprache bedeuten die Grenzen meiner Welt" (Ludwig Wittgenstein)

 

Das Thema "Sprache" ist ein wichtiger Punkt unserer Arbeit, d.h. ein Schwerpunkt des Orientierungsplans.

Wir arbeiten dieses Jahr verstärkt mit einer Handpuppe. Handpuppen sind ideale "Sprachförderpartner". Sie sprechen auf einer Ebene mit den Kindern und stellen eine Kommunikations-Situation her, in der die Kinder sich tatsächlich äußern wollen. Auch zurückhaltende Kinder zeigen hier in der Regel keine Scheu. Die Handpuppe begleitet sie im Alltag und kann immer wieder Fragen an die Kinder richten.

Weshalb ist Sprachförderung so wichtig?

Sprache ist der Schlüssel zur Bildung. Die gute Sprachbeherrschung, erst in Form der gesprochenen Sprache, später als Schrift, ist eine der wichtigsten Voraussetzung für die späteren Lernprozesse. Deshalb wirken sich Sprachdefizite auf die meisten Lernprozesse hemmend aus. Heutzutage wird mit Kindern zu wenig gesprochen.
Wie können aber Kinder dennoch sprachlich gefördert werden? Indem man mit ihnen spricht und sie sprechen lässt.
Deshalb wird als Ergänzung zum Elternhaus in unserer Einrichtung eine sprachanregende  Umgebung angeboten. Wir gehen davon aus, dass alle Kinder Sprechpartner brauchen, die sie zum Sprechen anregen, in dem sie selbst sprechen, um ihre Sprechfähigkeit weiterentwickeln zu können.