Karl Jenkins"Stabat Mater": 19. November

Der Chor der Predigerkirche führt am Volkstrauertag, 19. November, das „Stabat Mater“ des walisischen Kompo¬nisten Karl Jenkins auf.
Das Werk, das den Komponisten welt¬berühmt gemacht hat, erfordert einen großen Chor und ein großes Sinfonie¬orchester.
Der Text stammt aus dem 13. Jahrhun¬dert und drückt Marias Leid am Kreuz Jesu aus. Er steht in spannungsvol¬lem Zusammenhang mit Texten aus dem arabischen Raum sowie Trauer¬gesängen aus dem Persien des 13. Jahrhunderts. In sechs verschiedenen Sprachen wird gesungen: Lateinisch, Aramäisch, Altgriechisch, Hebräisch, Arabisch und Englisch.
Die Musik ist – wie immer bei Jenkins –zwischen Klassik und Pop angesiedelt, bezieht aber auch klangliche Einflüs¬se aus anderen Kulturkreisen ein. Die „Mutter der Schmerzen“ steht in diesem Werk auch für das Leiden der Bevöl¬kerung im Nahen Osten, für die Men¬schen, die den Bürgerkriegen zum Op¬fer gefallen sind. Jenkins hat das Werk vor diesem Hintergrund komponiert.
Die Aufführung steht im Gedenken an die Konzertreise nach Syrien, die der Chor der Predigerkirche vor 22 Jahren unter anderen politischen Umständen machen durfte. Der Chor hat seinerzeit in Damaskus und Aleppo vor 2000 Zu¬hörern gesungen.
Ausführende: Chor der Predigerkirche
mit Gastsängern
Orchester: Sinfonietta Tübingen
Solistin: Jessi Paul (Alt, Ethnostimme)
Leitung: Johannes Vöhringer
Karten für 24.-/18.-/12.- € gibt es bei Chorsängern, der Tourist Information und beim Buchladen Kolb.
Da die Kosten dieses Konzertes nicht unerheblich sind, suchen wir noch Sponsoren, die diese Aufführung unter¬stützen.
Die Spende ist steuerlich absetzbar, wenn sie uns über das Konto der Evan¬gelischen Kirchenpflege
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