1700 Jahre jüdisches Leben auf dem Gebiet des heutigen Deutschland

Das Deutsch-Jüdische Jahr #2021JLID ist ein gesamtgesellschaftliches Ereignis. Im Zentrum des Festjahres steht die öffentlichkeitswirksame Vermittlung von jüdischem Leben heute und der 1700-jährigen jüdischen Geschichte und Kultur auf dem Gebiet des heutigen Deutschlands. Zugleich gilt es, dem wiederauflebenden Antisemitismus in Europa entgegenzuwirken.

Viele Veranstaltungen finden Sie unter https://2021jlid.de/

Arbeiten und Leben nach Corona. Was wir aus der Krise lernen können

Online-Vortrag

 

Nach einem Jahr Corona-Krise wächst die Sehnsucht nach einer Rückkehr zur Normalität vor der Krise. Das ist verständlich. Doch diese Sehnsucht ignoriert, was die Corona-Krise deutlich gemacht hat:

»Sie ist ein Weckruf an die Menschheit, mit Natur und Umwelt anders umzugehen. Der Immer-Weiter-Schneller-Mehr-Kapitalismus muss aufhören«, sagte Bundesentwicklungsminister Gerd Müller (CSU).
Wenn dieser Weckruf nicht ungehört verhallen soll, dann müssen Alternativen aufgezeigt werden zu jenen Problemen, die die Pandemie aufgerissen hat: die große Kluft zwischen Arm und Reich - national und weltweit, ein Gesundheits- und Pflegewesen im Dienste von Renditen, eine Globalisierung die die Welt bedroht, ein Lebensstil, der sich am Immer-Mehr und Immer Schneller orientiert. Dann kann aus der Krise eine Chance werden.

An diesem Abend wollen wir darüber diskutieren, was wir aus der Corona-Krise für eine humane (Welt-)Wirtschaft der Zukunft lernen können.
Die Teilnahme ist mit allen internetfähigen Geräten möglich: PC, Laptop, Tablet, Smartphone.

 

 

Online-Vortrag am Mittwoch, 03. März 2021, 19.30 Uhr

Referent: Dr. Wolfgang Kessler, Wirtschaftsjournalist, ehemaliger Chefredakteur Publik-Forum
Beitrag: 10,- €
Anmeldung bei keb Rottweil, T. 0741-246119; infodontospamme@gowaway.keb-rottweil.de
; www.keb-rottweil.de

Die Zugangsdaten für ZOOM erhalten die Teilnehmer/innen nach der Anmeldung.

Eine Veranstaltung der keb im Koopverbund Schwarzwald-Alb-Donau sowie den KoopPartnern Evang. Erwachsenenbildung Rottweil, Forum Kirche & Arbeitswelt, Lokale Agenda Rottweil und Projekt Zukunft Horb. Mit freundlicher Unterstützung der Leserinitiative Publik Forum


Das Wort ward Fleisch und wohnte unter uns und wir sahen seine Herrlichkeit

Dieser Vers aus dem Prolog des Johannesevangeliums (Kap. 1,14) zeigt, welche positive Bedeutung der Begriff „Fleisch“ für Christ*innen hat. Denn das nicht sichtbare Wort Gottes ist in Jesus Christus greifbar, erkennbar, erlebbar geworden. Christus ist ganz Gott - aber eben auch ganz Mensch, ganz „Fleisch“.
Nicht nur in den biblischen Geschichten kann die Menschlichkeit und Körperlichkeit Jesu erfahren werden, auch in den Heiligengeschichten geht es sehr „fleischlich“, sehr körperlich zu. Die Bilder verschiedener Märtyrer und ihrer Geschichte werden in der Predigerkirche sehr eindrucksvoll gezeigt.
Aber der Begriff „Fleisch" ist auch ein problematischer Begriff, weil er den Menschen in seiner verantwortungslosen Haltung zeigt, ohne sich um den Mitmenschen und die Mitgeschöpfe verantwortungsvoll zu kümmern. Christ*innen engagieren sich für einen würdigen Umgang mit dem „Fleisch auf dieser Erde“.

Pfarrerin Esther Kuhn-Luz wird nach einer Einführung in die biblisch-theologische Bedeutung des Begriffes „Fleisch“ auf die verschiedenen Darstellungen im Kirchenschiff eingehen.

 

 

Leitung: Pfarrerin Esther Kuhn-Luz
Entgelt: Kostenlos
Termin:
Mi, 31.03.21, 18:00 bis 19:30 Uhr
Ort: Ev. Predigerkirche, Kriegsdamm, 78628 Rottweil
Kursnr.: 09015

Eine Veranstaltung der Ev. Erwachsenenbildung in Kooperation mit der vhs Rottweil