Allianzgebetsabend und -gottesdienst

Am 1. Juli findet um 20 Uhr der Gebetsabend der Allianz im Johannitergemeindehaus im großen Saal statt. Durch den Abend führen Pfr. Christian Honold und Pastor Heinz-Walter-Ramöller.
Thema: Gottes Wort wirken lassen.

Am Sonntag, 4. Juli beginnt um 10 Uhr der Allianzgottesdienst auf der Saline, auf der Wiese vor dem Langhaus der Stadtmission. Thema: Lebenselixier Bibel: Miteinander Gott loben. Für diesen Gottesdienst ist eine Anmeldung bis spätestens 2. Juli 18 Uhr erforderlich.
Die Anmeldung erfolgt über den Link https://stadtmission.online/event/allianz-gottesdienst-fuer-die-ganze-familie/

 

 

 

Ökumenische Bibelwoche 2021

In diesem Jahr steht bei der Ökumenischen Bibelwoche das Lukasevangelium im Mittelpunkt: „In Bewegung – Begegnung.“ Das Lukasevangelium steckt voller bewegender Begegnungen. Angefangen in der Vorgeschichte des Evangeliums stößt der Geist Gottes Menschen an: Erst den Evangelisten selbst: er entschließt sich, das Evangelium zu schreiben. Dann erschreckt ein Engel Zacharias, der Engel Gabriel besucht Maria, Maria und Elisabet begegnen sich...In der Zeit des Wirkens Jesu setzen sich die bewegenden Begegnungen fort: Menschen sind bewegt und werden bewegt von Jesu Worte, seiner Liebe, seiner Kraft.

An vier Abenden werden wir in die Begegnungen des Lukasevangeliums hineingenommen und von ihnen bewegt werden:

Dienstag, 06. Juli: Lk 5,1-11 mit Pfarrer Honold,

Mittwoch, 07. Juli: LK 1,39-56 mit Pfarrer Böbel,

Mittwoch, 14. Juli: Lk 17,11-19 mit Pfarrvikar Odoeme und

Donnerstag, 15. Juli: Lk 10,38-42 mit Pastoralreferentin Benz, jeweils um 20.00h.

Je nach Anmeldezahl finden die Abende im Gemeindezentrum St. Silvester (Eckhofstr. 43) oder in der Kirche St. Silvester, Bühlingen statt. Für unsere Planung bitten wir um eine Anmeldung für die Abende bei Frau Mirjam Benz, Telefon: 0741/21480 oder per Email: Mirjam.Benzdontospamme@gowaway.drs.de. Bitte bringen Sie eine Bibel mit. Wir freuen uns auf die Begegnung mit Ihnen!

 

Erklärung: Gemeinsam auf dem Weg des Friedens

Frieden – Schalom – Salam

Die Angriffe auf jüdische Einrichtungen und Bedrohungen jüdischer Menschen wegen des Nahost-Konfliktes beunruhigen uns.

Es ist unerträglich und nicht hinnehmbar, dass Juden und Jüdinnen, Synagogen und jüdische Einrichtungen bedroht, verunglimpft und angegriffen werden.

Interreligiös setzen sich Menschen für den Frieden ein – weil die Religionen in ihrem Wesen nach Botschafter des Friedens sind.

Auch hier in Rottweil. Die Planungen für den Interreligiösen Friedensweg im Herbst laufen – wie jedes Jahr seit 10 Jahren soll es wieder die Rottweiler Reihe Religionen geben. Der Respekt vor den verschiedenen Religionen, der Wunsch, die anderen zu verstehen und mit ihnen auf dem Weg des Friedens zu sein – auch hier in Rottweil – prägen die Gespräche zwischen den christlichen, der jüdischen und der muslimischen Gemeinde.

Die Gewalt im Nahen Osten, die Raketen und Zerstörungen in Israel und im Gazastreifen zerstören menschliches Leben und schaffen viel Leid. Sie machen Friedensgespräche über die Ländergrenzen, über die Religionen hinweg sehr schwer.

Gewaltbereite antisemitisch eingestellte Menschen auch hier in Deutschland nehmen die politische Auseinandersetzung zum Anlass, jüdische Gemeinden zu bedrohen. Angriffe auf Synagogen finden statt – Israelfahnen werden verbrannt. Und jüdische Menschen fühlen sich bedroht.

Angriffe auf Synagogen, Moscheen, Kirchen, auf alle Gotteshäuser und Heilige Stätte haben nichts mit Politik zu tun. Sie richten sich gegen die Glaubensgemeinschaften. Mit Meinungsfreiheit hat das nichts zu tun. Denn Abneigung und Feindschaft gegenüber den Juden sowie anderen Religionsgemeinschaften ist keine Meinung, sondern eine menschenverachtende Haltung.

Der Nahost-Konflikt wird immer schnell herangezogen, wenn über jüdisches Leben in Deutschland gesprochen wird. Aber er hat hier eigentlich nichts zu suchen. Stereotypen und Verschwörungsmythen sind Teil des Gedankenguts vieler Menschen in Deutschland. Es gab sie, wie wir wissen, bereits lange vor der Staatsgründung Israels im Jahre 1948. Antisemitismus ist ein gesellschaftliches, kein politisches Problem.

Wir wollen hier in Rottweil uns nicht auseinanderbringen lassen. Wir wollen weiter gemeinsam einen interreligiösen Weg des Friedens  gehen und wehren uns gegen jede Form des Antisemitismus. Jüdische Menschen sollen hier in Rottweil wie überall in Deutschland in Frieden leben können –gemeinsam mit muslimischen und christlichen Menschen.

                                                                                                            Rottweil, 19. Mai 2021

Tatjana Malafy, Geschäftsführerin der Israelitischen Kultusgemeinde VS-Rottweil

Esther Kuhn-Luz, evang. Pfarrerin Rottweil

Mustafa Keskinsoy, Geschäftsführer Islam. Gemeinde Rottweil

Frido Ruf, Geschäftsführer kathol. Erwachsenenbildung Rottweil

Gutes nachbarschaftliches Miteinander

Zu den katholischen Mitchristen besteht ein gutes Verhältnis.

2006 wurde die "Charta Oecumenica" beschlossen. Hier kommen Sie zum Download.

 (Vgl. auch die Internetseiten der katholischen Gemeinden, die mit dem Einzugsgebiet der evangelischen Kirchengemeinde in Beziehung stehen.)


www.hl-kreuz-rottweil.de

www.pelagius-rottweil.de

www.auferstehung-christi-rottweil.de

www.st-maria-rottweil-hausen.de

www.st-franz-xaver-goellsdorf.de

www.st-nikolaus-zepfenhan.de

www.st-dionysius-neufra.de

www.st-michael-feckenhausen.de

www.wellendingen.de/de/soziales/kirchen/kirche_1.php

www.dietingen.de/fuer-buerger/kirchen/detailseite/

www.se-eschach-neckar.de
(Villingendorf, Bösingen, Herrenzimmern)