Weltgebetstag 2021

Heckmann-Hagenloch

Heckmann-Hagenloch

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Ökumenischer Weltgebetstag  in Rottweil

In Verbundenheit mit der Christenheit auf der ganzen Welt

An gleichen Tag in aller Welt, in mehr als 170 Ländern, feierten in ökumenischer Verbundenheit Christinnen und Christen verschiedener Konfessionen einen Gottesdienst am "Weltgebetstag", auch in Rottweil. Das Rottweiler Vorbereitungsteam  aus der evangelischen und den  katholischen Kirchengemeinden hatte eingeladen. Etwa fünfzig Frauen und Männer aus den verschiedenen Gemeinden versammelten sich zu einem ökumenischen Gottesdienst in der Auferstehung-Christi-Kirche. Die Texte und der Ablauf des Gottesdienstes für den Weltgebetstag, der regelmäßig am ersten Freitag im März gefeiert wird, wurde für 2021 von Frauen aus Vanuatu erarbeitet. Dieser kleine, seit 1980 unabhängige Staat ist den meisten Menschen in Deutschland unbekannt. Er liegt zwischen Australien, Neuseeland und den Fidschiinseln in der Südsee. 83 Inseln gehören zu Vanuatu mit etwa 300 000 Bewohnern. Vanuatu ist stark von Naturkatastrophen bedroht und den Folgen des Klimawandels ausgesetzt. In die Liturgie eingefügt waren Bilder und Informationen zu diesem Land, dessen Schönheiten und dessen Probleme. Die Gestaltung des Altares mit blauen Tüchern, Früchten, Pflanzen und verschiedenen Gegenständen nahm ebenfalls auf das Land Bezug. Die Musik des Abends wurde von Mitgliedern des Blockflötenkreises Zimmern und des Chores der Predigerkirche, mit Gitarrenbegleitung und Orgel unter der Leitung von Beate Vöhringer und unter Mitwirkung Johannes Vöhringer gestaltet.

Die Liturgie zum „Weltgebetstag“ entsteht jeweils in einem anderen Land. "Informiert beten- betend handeln" ist der Leitgedanke, nach dem die Gottesdienste gefeiert werden. Die Umsetzung dieser Idee zeigt sich auch darin, dass die Anwesenden selbst zum gerechten Teilen beitragen. Die Kollekte wird 2021 wieder für soziale Projekte in verschiedenen Ländern der Welt verwendet, wie zum Beispiel zur Förderung der Bildung von Mädchen und Frauen. Als Dankeschön für ihre Spenden durften alle Anwesenden ein Tütchen mit Blumensamen mit dem Titel „Wir säen Vielfalt" mit nach Hause nehmen.

Leider konnte in diesem Jahr Corona-bedingt kein Zusammensein im Anschluss nach dem Gottesdienst stattfinden. Der Austausch bei Getränken und oft landestypischem Gebäck ist sonst immer ein fester und schöner Teil des Weltgebetstages, der gute Möglichkeiten zu Begegnung und Gespräch bietet.