Freitag 5. März Weltgebetstag 2021

Weltgebetstag 2021

Ein Höhepunkt der Ökumene ist in jedem Jahr der Weltgebetstag, der immer am ersten Freitag im März stattfindet. Rund um die Welt wird an diesem Tag Gottesdienst mit derselben Liturgie gefeiert. Jedes Jahr stellen Frauen eines Landes die Liturgie zusammen. Dieser Gottesdienst vereint Christinnen und Christen aller Konfessionen und gibt zugleich Einblick in die Besonderheiten des vorbereitenden Landes. Viele Bilder, Lieder und Texte zeigen bekannte, oft aber auch unbekannte Kulturen. So konnte im vergangenen Jahr noch vor dem ersten Lockdown ein Weltgebetstag zum Land Simbabwe gefeiert werden, an dem noch keine Beschränkungen zu beachten waren.

In diesem Jahr ist das leider so nicht mehr möglich. Aber die Einschränkungen, die beachtet werden müssen, gelten auch für die Gottesdienste auf allen Kontinenten, genauso wie die Pandemie alle Länder betrifft.

So wird am 5. März um 19 Uhr ein reiner Gottesdienst ohne anschließendes Beisammensein gefeiert, der wegen der besser durchzuführenden Hygieneregeln in der Auferstehung-Christi-Kirche stattfindet. Das Tragen eines Mund-Nasenschutzes ist verpflichtend. Anmeldung ist bis zum 4. März jeweils vormittags im katholischen Pfarrbüro Telefon 0741 15082 möglich.

Die Liturgie des Weltgebetstages 2021 stammt von Frauen aus Vanuatu. Dieser kleine Staat ist den meisten Menschen in Deutschland unbekannt. Er liegt am „anderen Ende der Welt" in der Südsee. 83 Inseln gehören zu Vanuatu. Ihre Bewohner gelten als die glücklichsten der Welt. Andererseits ist Vanuatu am weltweit stärksten von Naturkatastrophen bedroht und den Folgen des Klimawandels ausgesetzt.

In der Liturgie des Gottesdienstes werden diese Aspekte unter dem Motto „Worauf bauen wir“ auf vielfältige Weise beleuchtet.